Kategorie: Haus für Kinder

Haus der kleinen Forscher

Jedes Kind will forschen!

Kinder sind neugierig, stellen Fragen und wollen ihre Welt erforschen!

2016 besuchte das Villa Team eine Fortbildung “Haus der kleinen Forscher”. Wir waren hellauf begeistert und waren uns einig das passt zu uns ins Haus. Roeshda Meyer probierte dies mit den Kindern aus und entdeckte ihre Leidenschaft zum forschen und experimentieren mit den Kindern. Durch viele Fortbildungen bildete sich Frau Meyer fort und konnte ihr Neues Wissen an die Kinder weitergeben. Wir bewarben uns im Januar 2018 für die Zertifizierung und haben es geschafft. Im Juli 2019 erhielten wir die Urkunde und sind sehr stolz darauf.

von links: Julia Lenhard (Leitung), Sanda Schönberger (1. Vorsitzende), Petra Perchtl-Mareth (IHK) und Daniela Ludwig (Bundestagsabgeordnete)

Urkundenübergabe


Und die Kinder halten stolz die Urkunde

Jetzt dürft ihr selber forschen und wir freuen uns über Rückmeldungen

Wasserreinigungsanlage

Darum gehts:

Die Kinder erfahren, wie sich dreckiges Wasser wieder reinigen lässt. Sie benutzen verschiedene Filter und bauen eine Wasserreinigungsanlage.

Das benötigen Sie dazu…

  • Wasser
  • Gläser
  • Erde/Gras/ Blätter/ Stöckchen
  • feiner Sand/feinkörniger und grobkörniger Kies

Methode:

Schneiden Sie den Boden einer Plastikflasche ab. Drehen Sie die Flasche mit dem zugeschraubtem Deckel um. Lassen Sie die Kinder die Flasche nun erst mit einem Nylonstrumpf oder Kaffeefilter auskleiden und dann in 3 Schritten befüllen:

  • zuerst feinen Sand
  • danach mit feinkörnigen Kies
  • als letzte Schicht mit dem grobkörnigen Kies

Fertig ist die Wasserreinigungsanlage.

Nun gießen Sie langsam mit etwas Erde verschmutztes Wasser aus einem Glas in die gefüllte Plastikflasche.

Nehmen Sie den Schraubdeckel ab und lassen Sie die Kinder ein leeres Glas unter die Flasche halten. Nach einer Weile tropft das gefilterte Wasser aus der Flaschenöffnung.

Wie sieht es im Vergleich zu vorher aus?

Grobes Gestein filtert große Schmutzteile heraus, feiner Kies befreit das Dreckwasser von den kleinen Schmutzteilen.

Ein Tag bei den Villa-Zwergen

Unsere Türen stehen von 7:00 – 16:00 Uhr offen, die Kernzeit ist von 8:00 – 12:00 Uhr. Das heißt, dass zu dieser Zeit alle Kinder anwesend sind!

Was tun wir den ganzen Vormittag?

Die Kinder kommen von 7:00 – 8:30 Uhr in dem unteren Raum an. Um 8:30 Uhr begrüßen wir uns beim Morgenkreis mit anschließender Brotzeit. von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr können die Kinder frei wählen, wo sie gerne mitmachen möchten, sei es bei Bastelangeboten in unserem neuen Kreativraum, im Garten, spielen im oberen oder unteren Gruppenraum, sowie im neuen Bewegungsraum. Bei allen Aktivitäten werden die Kinder von pädagogischen Fachpersonal begleitet. Um 11:30 Uhr gehen die Krippenkinder gemeinsam zum Mittagessen und anschließend zum Schlafen. Im Anschluss essen die Kindergartenkinder gemeinsam zu Mittag. Nachdem Essen gehen die Großen je nach Wetter in den Gruppenraum oder in den Garten. Hier können sie sich von dem aufregenden Vormittag erholen und noch in Ruhe mit ihren Freunden spielen bzw. kleine Bastelaktivitäten wahr nehmen. Die Kindergartenkinder können jederzeit (je nach Buchung abgeholt werden). Ab 14:00 Uhr kommen unsere “Kleinen” vom Schlafen zurück. Ab dieser Zeit ist auch Abholzeit für alle, je nach Buchung. Um 16:00 Uhr endet ein spannender und aufregender Villa-Tag.

Viel wurde erlebt an so einem Tag bei uns!

Uns ist es ganz wichtig, dass jedes Kind seine Entwicklung anders erlebt, auf seine eigene besondere Art und Weise. Dies wird täglich berücksichtigt.

Ein Wintertag im Villagarten

Wir machen denn die Schnecken da?

Preise

Kinderkrippe

Ø tägl. Buchungszeit1. Kindab 2. Kind
bis 2 Std.€ 153€ 150
bis 3 Std.€ 179€ 170
bis 4 Std.€ 205€ 190
bis 5 Std.€ 231€ 220
bis 6 Std.€ 257€ 250
bis 7 Std.€ 283€ 280
bis 8 Std.€ 309€ 300
bis 9 Std.€ 335€ 320
Ø tägl. Buchungszeit1. Kindab 2. Kind
bis 4 Std.€ 115€ 100
bis 5 Std.€ 130€ 110
bis 6 Std.€ 145€ 120
bis 7 Std.€ 160€ 130
bis 8 Std.€ 175€ 140
bis 9 Std.€ 190€ 150

Spielgeld 8,00 €

Getränkegeld 2,00 €

Essensgeld 3,60 €

Was macht unseren Kindergarten aus?

Kinder sollen Kinder bleiben

Zwei wichtige Ziele in unserem “Haus für Kinder” sind:

  • Partizipation
  • Freispiel

Was verstehen wir darunter?

Durch Partizipation sollen die Kinder vom Kleinkindalter lernen Dialog fähig zu werden, Konflikte als normal betrachten und vor allem die eigene Position finden und deutlich machen. Wir möchten, dass die Kinder frei mit entscheiden können, wie z.B. was esse ich bei der Brotzeit?, mit wem spiele ich heute? oder wo spiele ich heute?

Unser zweites wichtiges Ziel ist das Freispiel.

Hier sollen die Kinder ihre Persönlichkeit entwickeln können. Im Freispiel kann jedes Kind ganz individuell die Persönlichkeit entwickeln. Das Team unterstützt das Freispiel und greift unterstützend ein. Die Kinder lernen ihre Selbstwahrnehmung kennen, wie z.B. was traue ich mir zu?

Im Freispiel wird auch die Selbständigkeit entwickelt. Hier finden die Kinder ihre Stärke, den Mut aufzubringen, mir Hilfe zu holen wenn ich sie brauche, aber auch die eigene Stärke zu finden, was schaffe ich schon alleine. Im Freispiel lernt Klein von Groß.  Wir haben unser Haus bewusst geöffnet ohne Stammgruppen, somit entstehen täglich verschiedene Gruppen. Die Vorschulkinder übernehmen eine Patenschaft für die neuen Krippenkinder. Trotzdem ist es wichtig altersentsprechende Angebote an zu bieten, wie z.B. Töpfern, Experimente (selbständig oder mit Anleitung), Besuch der Feuerwehr oder auch mal einen Ausflug.

 Freispielzeit  im Garten
Wir erforschen den Körper

Hier ein interessanter Link, warum Freispiel so wichtig ist!

Bild vom Kind

Wir sehen das Kind als eigenständige, kleine Persönlichkeit, die sich jeden Tag weiterentwickelt und dazu lernen möchte.

Wir helfen dem Kind dabei, seine Fähigkeiten auszubauen, unterstützen es bei neuen Erfahrungen und spenden Trost wenn mal etwas nicht sofort klappt.

Jedes Kind erlebt seine Entwicklung anders, auf seine eigene besondere Art und Weise. Uns ist es wichtig, das Kind zu fördern ohne es in seiner Entwicklung einzuschränken, aber auch zu erkennen wenn es Hilfe und Halt braucht.

Jedes Kind ist einzigartig. Kinder gestalten von Geburt an ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit. Wir gestehen dem Kind ein individuelles Entwicklungstempo zu. Lernen in diesem Sinne heißt entweder eine aktive Auseinandersetzung mitten in der Welt, in der Kinder leben, also ein Lernen durch kritisches und fantasievolles Handeln in dieser Welt – aber auch, Kinder mit einer guten Umgebung zu konfrontieren, weil sie nur in ihr auch den Mut zu Neuem entwickeln können.

Wir unterstützen sie im ganzheitlichen Lernen, geben ihnen Sicherheit und Wohlbefinden. Wir wünschen uns, dass das Kind in jedem Lebensabschnitt viele neue Erfahrungen sammeln kann, um diese in den nächsten Lebensabschnitt mit zu nehmen.

Spracherwerb ist eine Schlüsselfunktion und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben. (BEP)

“Kinder sollen frühzeitig lernen wie man lernt.”

Kernziel ist, das Bewusstsein der Kinder für ihre Lernprozesse zu schärfen, das heißt, Kinder sollen bewusst erleben, das sie lernen und wie sie es gelernt haben. (BEP)

Hierfür ein Beispiel: Ein Kind lernt in der Krippe, selbständig seine Hausschuhe auszuziehen, versteht dann auch schon, das es die Straßenschuhe anziehen kann. Ein paar Wochen später kann es die Straßenschuhe selbständig anziehen, es wird langsam reif für den Kindergarten. Das Kind entwickelt immer mehr Selbstwertgefühl und kann sich und seine Umwelt besser wahr nehmen.

Im Kindergartenbereich können die “Größeren” die “Kleineren” unterstützen, auch sprachlich. Wir greifen Situationen im Alltag der Kinder auf und setzen diese in Projektwochen um, damit die Kinder neue Erfahrungen sammeln können.

Jedes einzelne Kind beschäftigt sich mit verschiedenen Themen, manche Themen können individuell besprochen werden, wie z.B. es kommt ein Geschwisterchen auf die Welt, andere Themen werden in der Gruppe behandelt z.B. gesunde Ernährung oder der Besuch auf einem Bauernhof, wo kommt denn die Milch her?

Die Kinder sollen aber immer noch Kind sein und wir versuchen dies in unserer Arbeit individuell, je nach Alter der Kinder in unsere Praxis mit ein zu beziehen. Wir sehen jedes Kind als Teil der Gesellschaft. Wir respektieren die Rechte der Kinder.